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3D VIRTUAL DEVELOPMENT SERVICES: http://homepages.internet.lu/absolute3d/default.htm |
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Röhren, Valves, Tubes
Aufbau und Wirkungsweise von Elektronenröhren copyright 2006: Claude Jacobs from original site: http://homepages.internet.lu/absolute3/tronic/default.htm |
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Daß man heute den Elektronen eine negative Ladung zuordnet, beruht
auf der irrtümlichen Annahme einiger Wissenschaftler wie Benjamin FRANKLIN (1706-1790)
oder Michael FARADAY (1791-1867), ein
Elektrizitätsfluß in einem Leiter bestehe zwar aus bewegten Teilchen, erfolge aber von der Anode(+)
zur Kathode(-) hin. Später stellte sich allerdings heraus, daß die einzigen beweglichen Teilchen,
nämlich Elektronen, in die entgegengesetzte Richtung strömen.
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Befindet sich nun ein elektronenärmeres Metall der Elektronenwolke gegenüber, dann streben die einzelnen
Teilchen in dessen Richtung. Je mehr sie sich aber aus ihrer ursprünglichen Lage entfernen, desto
geringer wird dort ihre Anzahl, und so stellt sich nach kürzester Zeit ein Gleichgewicht ein: die Bewegungen enden.
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Das Bestreben der Teilchen, in eine ladungsärmere Zone zu gelangen, bezeichnet man als elektrische Spannung (wird in Volt gemessen), ihre tatsächliche Bewegung dorthin als elektrischen Strom (wird in Ampere gemessen). |
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Die linke Symbolzeichnung zeigt die Gleichrichterwirkung einer Diode.
Die Röhre läßt nur die positiven Halbwellen des vom Transformator kommenden Wechselstromes durch.
Die rechte Darstellung vermittelt eine typische Verstärkerschaltung mit einer Triode.
Je negativer (elektronenreicher) das Steuergitter (G) gegenüber der Kathode ist, desto
weniger Elektronen überwinden diese Schranke und gelangen zur Anode.
Kleine Spannungsänderungen am Gitter bewirken also große
Stromänderungen zwischen Kathode und Anode und entsprechend große Spannungsänderungen an dem hier eingefügten
Anodenwiderstand. Die Form des Ausgangssignals entspricht somit der des Steuersignals, ist jedoch größer (verstärkt)
und mit umgekehrter Phasenlage (invertiert).
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Je näher das Steuergitter an der Kathode angebracht ist, wo die zur Anode hin beschleunigten Elektronen noch recht langsam sind, desto leichter lassen diese sich beeinflussen und desto größere Verstärkungen erzielt man. Da aber die Anodenspannung gegensinnig (invertiert) zum Gitterpotential ändert, sie also der Steuerspannung immer entgegenwirkt (Gegenkopplung), weist die Triodenschaltung nur eine mäßige Verstärkung auf. Verbesserte Eigenschaften ergeben sich, wenn zusätzlich ein konstant positiv geladenes Hilfsgitter (Schirmgitter) vor der Anode die Elektronen gleichmäßig beschleunigt und dadurch die Schwankungen der Anode vom Gitter "abschirmt" (Tetrode). Bei den hohen Geschwindigkeiten mit denen die Elektronen auf das Anodenblech auftreffen, schlagen sie dort aber eine Anzahl langsamere Sekundärelektronen heraus. Damit diese nicht zum -ebenfalls positiven- Schirmgitter gelangen, sondern zurück zur Anode gedrängt werden, ist bei der Pentode ein weiteres negative Hilfsgitter (Bremsgitter) eingefügt. Mit dieser Anordnung zeichnet sich die Pentode gegenüber der Tetrode durch eine hohe Verstärkung und eine größere Linearität aus. |
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Die vereinfachte Symbolzeichnung in Schaltplänen zeigt die einzelnen Elemente übereinandergeordnet. Im unteren Teil befindet sich die negative Kathode, im oberen Teil die positive Anode, dazwischen liegen die einzelnen Gitter. Das entpricht auch der üblichen Darstellungsart, bei der die höheren Spannungen meist im oberen Bereich eines Schaltplans zu finden sind und so die technische Stromrichtung von oben nach unten zeigt (während der tatsächliche physikalische Strom der Elektronen aber von unten nach oben führt). Die Bezeichnung der Standardröhren richtet sich im allgemeinen nach der Anzahl der an der Röhrenfunktion beteiligten Elemente. Dabei bleibt die Heizvorrichtung unberücksichtigt. |
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Einige der meistverwendeten Röhrenarten sind: |
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Heptode (7-teilig), Oktode (8-teilig), Nonode (9-teilig) ... Desweitern gibt es eine nahezu unüberschaubare
Vielfalt an Spezialröhren wie Magisches Auge, Braunsche Röhre, TV-Bildröhren, diverse Kameraröhren, Magnetron
(in Mikrowellengeräten), Röntgenröhren, Geiger-Müller-Zählrohre usw. Prinzipiell ließen sich auch nahezu alle modernen Transistorschaltungen
bis hin zu Operationsverstärker (deren Ursprung übrigens auch in der Röhrentechnik liegt) und Digitalbausteinen
mit Röhren bewerkstelligen, doch die klobige Größe und vor allem die erforderlichen hohen Heizströme
mit der daraus resultierenden enormen Wärmeentwicklung setzen einer allzu freien Planung schnell Grenzen.
Auch wenn mit der rasanten Weiterentwicklung der Halbleiter (Selen, Germanium, Silizium usw.) und der revolutionären
Entdeckung der Transistoren (1947) den Röhren ein jähes Ende vorausgesagt wurde, so sind sie dennoch bis heute
auf vielen Gebieten nicht wegzudenken.
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© 2006 by Claude Jacobs URL: http://homepages.internet.lu/absolute3/tronic/default.htm |
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Weiterführende Links: |
| www.du.edu/~etuttle/electron/elect27.htm | About valves, large description and some basic circuits (J. B. Calvert) | ||
| www.qsl.net/dl7avf/roehren/ | Röhrendaten, alphabetisch | ||
| www.roehren-museum.de | Alphabetisch geordnete Röhrentypen (deutschsprachig) | ||
| www.radiomuseum.org/ | Sehr umfangreiche Sammlung antiker und moderner Radio-/TV-Schaltpläne | ||
| www.tubecollector.org |
Virtual Valve Museum (very large tube collection) also Magnetrons, Klystrons, TWTs, TR Cells, Thyratrons, X-ray, photocells, photomultipliers, CRTs, camera tubes, counting and display tubes, tuning indicators, light sources, Strobotrons etc. |
||
| www.mif.pg.gda.pl/homepages/frank/vs.html | PDF Datasheets (very large data collection) | ||
| www.akh.se/tubes/ | Åke's Tubedata (very large data collection) | ||
| www.cs.helsinki.fi | Umfangreiche Röhren Linkliste |
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